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Zwei-Wochen-Törn Niederlande England.
Wir werden mit der "Bora" unterwegs sein, ein für die Nordsee gut ausgerüstetes, solides Schiff, dessen Eigner ich bin. Einzelheiten zum Typ und zur Ausrüstung entnehmen Sie bitte der Beschreibung der "Bora".
Natürlich ist es schwierig, im Voraus zu sagen, wie der Törn ablaufen wird, da dies sehr von Wind und Wetter abhängt. Hier gehts´ zu einem Fotobericht. Wenn alles so läuft, wie geplant, dann könnte er so ablaufen:
Am Freitag um 16 Uhr können wir die "Bora" in Warns an der Ostküste des niederländischen Ijsselmeers übernehmen. Die Bora liegt im Yachthafen “De Pyramide”. Der Tag vergeht mit Gepäck verstauen, Ein- kaufen, Schiff kennen lernen und Knoten üben. Am Abend können wir in der “Pyramide” Essen gehen. Die Speisekarte gibt es hier.
Am Samstag segeln wir zum Eingewöhnen von Warns in kleineren Tagestouren zunächst im Ijsselmeer über Enkhuizen nach Amsterdam, wo wir eine kleine Stadtbesichtigung durchführten. Von hier ging's weiter nach Scheveningen. Dort erwischten wir den passenden Wind, der uns in rund 20 Stunden nach Lowstoft in England blies.
Wir hatten sehr schönes Wetter, die Nordsee war bis zu 20 Grad warm. Das gab uns öfter Gelegenheit, das Schiff anzuhalten und baden zu gehen.
Wie in der Seefahrt üblich, haben wir die Wachen im 4-Stunden-Takt durchgeführt. Nach einem Tag Pause und Stadtbesichtigung in Lowstoft (so sieht es da jetzt aus) sind wir dann ins nahe gelegene Great Yarmoth weiter gesegelt, beides übrigens sehr schöne Städte. Auch hier haben wir uns reichlich Zeit für eine Stadtbesichtigung genommen. Von Great Yarmoth aus sind wir dann noch ein Stück in die "Bredon Wather" hineingefahren, ein ausgedehntes Kanalsystem mit vielen schönen malerischen Städtchen und der restaurierten Windmühle Berney Arms. Ein Besuch von Norwich war der Abschluss der Kanalfahrt. Anschliessend ging´s dann wieder zurück Richtung Niederlande.
An der Ansteuerungstonne nach Terschelling, haben wir dann den gemeinsamen Entschluss gefasst, weil der Wind gerade so günstig war und es uns allen soviel Spass machte, weiter nach Borkum zu segeln. Nach insgesamt 48 Stunden kamen wir dort an. Natürlich haben wir uns auch hier einen Tag Pause gegönnt, zwei Tage im Vier-Stunden-Takt sind reizvoll, aber auch anstrengend. Nach einer ausgiebigen Radtour auf Borkum brachen wir dann auf zur Heimreise.
Unsere letzte Etappe führte uns noch nach Vlieland. Auch hier reichte die Zeit noch für eine kleinere Fahrradtour. Durch die Waddensee ging es dann wieder zurück nach Warns.
Alles in allem war es ein sehr schöner Törn. Das Baden zwischen durch war natürlich herrlich. Ich weiss nicht, ob das Wetter diesmal wieder so gut sein wird, wie im letzten Jahr, aber im Juli gibt es dazu ja gute Chancen, zumal das Wetter vor den Inseln besser als auf dem Festland ist.
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